Schwangerschaft bei der Hündin

Hündinnen können trächtig werden, wenn sie läufig sind. Was Läufigkeit ist und was du darüber wissen solltest, haben wir dir in diesem Blogeintrag bereits dargestellt. Das bedeutet, dass deine Hündin circa alle acht Monate schwanger werden kann. Ist deine Hündin trächtig, so dauert die Schwangerschaft in der Regel 57 bis 65 Tage.

Anzeichen

Ungefähr dreißig Tage nach Eintritt der Trächtigkeit können die Zitzen deiner Hündin anschwellen. Einige Hündinnen haben zu diesem Zeitpunkt bereits ein wenig Milch in den Zitzen. Ähnlich wie beim Menschen kann es zu Beginn der Schwangerschaft bei deiner Hündin zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Ein weiteres Anzeichen ist, dass du in den folgenden Tagen bemerken wirst, dass der Bauchumfang deiner Hündin zunimmt. Zuerst passiert dies nur langsam, aber im Verlauf der Trächtigkeit wird der Bauchumfang immer größer. Außerdem wirst du in dieser Zeit feststellen, dass sich der Appetit deiner Hündin deutlich erhöhen wird und es kann sein, dass sie eine Vorliebe für ganz bestimmtes Futter entwickelt. Achte daher auf ihre Ernährung und sorge dafür, dass sie alle wichtigen Nährstoffe während der Schwangerschaft erhält.

Du wirst eine Schwangerschaft deiner Hündin jedoch nicht nur äußerlich erkennen können, sondern auch ihr Verhalten wird dir zeigen, dass sich etwas ändert. Viele Hündinnen werden in der Schwangerschaft sehr anhänglich und möchten am liebsten zunehmend gestreichelt werden. Sie entwickeln ein erhöhtes Schlafbedürfnis und putzen sie sich außerdem vermehrt, besonders ihre Geschlechtsteile. Sorge deshalb dafür, dass deine Hündin sich geborgen fühlt und unterstütze sie indem du ihr zum Beispiel ein Wurflager an einem ruhigen und warmen Plätzchen baust.

Kurz vor der Geburt wird deine Hündin merklich unruhig werden und auf dem Boden scharren. Es kann circa 24 Stunden vor der Geburt zu einem Abfall ihrer Körpertemperatur kommen, welche jedoch sobald die Geburt beginnt, wieder ansteigt. Hinzu kommt ein grünlicher Ausfluss, der beim Platzen der Fruchtblase zustande kommen kann. Wenn anschließend die Wehen bei deiner Hündin einsetzen, kann es dazu kommen, dass sie hechelt oder zittert. In der Regel verläuft die Geburt reibungslos und ohne Komplikationen. Du solltest jedoch jederzeit für deine Hündin unterstützend anwesend sein und im Notfall deinen Tierarzt des Vertrauens kontaktieren können.

Es gibt so einige Anzeichen dafür, dass deine Hündin schwanger ist. Achte auf ihr Verhalten und nehme Rücksicht auf sie. Versuche ihr in der Zeit eine Stütze zu sein und versorge sie mit den Notwendigen Maßnahmen, die sie braucht.

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