Den Hund chippen oder einen Dogtap verwenden?

Hund Fiete auf Baumstamm mit grünem Dogtap

Eine der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen für deinen Hund ist es, ihn chippen zu lassen. Dies wird üblicherweise beim Tierarzt getan. Mit Hilfe einer speziellen Spritze wird der Chip unter die Haut deines Hundes implantiert. Die Injektion ist dabei vergleichbar mit einer gewöhnlichen Impfung. Auf dem Chip ist eine Nummer gespeichert, welche deinen Hund identifiziert. Um einen Nutzen aus der Chipmarke zu ziehen, solltest du deinen Hund zusätzlich noch in einem Tierregister registrieren, da du erst dann als Besitzer zugeordnet werden kannst. Zwei bekannte Tierregister, bei welchen du deinen Hund registrieren kannst, sind die Tasso e.V. und das Deutsche Haustierregister des Tierschutzbundes.

In manchen Bundesländern ist es sogar verpflichtend seinen Hund zu chippen. Eine Übersicht, über die Bundesländer, in denen dein Hund gechippt sein muss und welche sonstigen Vorschriften hinsichtlich Chipmarken gelten, findest du hier. Unabhängig davon, muss dein Hund gechippt werden, wenn du vorhast mit ihm ins EU-Ausland zu reisen.

Neben der Chipmarke bildet unsere digitale Hundemarke Dogtap eine weitere Form der Sicherheit. Um dir einen Überblick über die Unterschiede von Dogtap und herkömmlichen Chipmarken zu bieten, haben wir dir hier eine passende Gegenüberstellung in Form einer Tabelle erstellt:

Chipmarke Dogtap
Ein Chip muss operativ eingesetzt werden. Es ist keine Operation notwendig. Befestigung am Halsband.
Um den Chip mit der Identifikationsnummer lesen zu können, ist ein besonderes Lesegerät notwendig. Meistens ist es dafür notwendig einen Tierarzt oder ein Tierheim aufzusuchen. Es wird kein spezielles Lesegerät benötigt, sondern nur ein NFC-fähiges Smartphone oder alternativ ein Smartphone mit QR-Code App, um alle Daten des Hundes abzurufen.
Der Chip ist nicht sichtbar und könnte ggf. verrutschen. Dies erschwert das Auslesen erheblich. Der Dogtap kann gut sichtbar am Halsband befestigt werden und kann innerhalb weniger Augenblicke gescannt werden.
Um den Halter eines Hundes ausfindig zu machen, muss die auf dem Chip gespeicherte Identifikationsnummer erst einmal dem Besitzer zugeordnet werden. Nach dem man den Dogtap gescannt hat, kann man den Hundehalter des gefundenen Hundes direkt kontaktieren und sogar die GPS-Position versenden, sodass Hund und Halter schnellstmöglich wiedervereint werden. Wie das Scannen des Dogtaps funktioniert, kannst du hier nachlesen.  
Auf der Chipmarke kann lediglich die 15-stellige Identifikationsnummer hinterlegt werden. Weitere hunde- oder besitzerrelevante Daten können nicht gespeichert werden. Beim Scannen des Dogtaps wird ein Profil des Hundes dargestellt, welches verschiedene weitergehende Informationen über Hund und Besitzer anzeigt. Dabei entscheidest du selbst, welche Daten du über dich oder deinen Hund preisgeben möchtest.

Insgesamt zeigt sich, dass sich beide Methoden sinnvoll ergänzen und somit den optimalen Schutz für deinen Hund bieten. So ist die Chipmarke auf Grund mancher Vorschriften und als Sicherheitsnetz, falls dein Hund mal entläuft, unbedingt erforderlich. Ebenso weil namenhafte Vereine wie Tasso mit Hilfe der Identifikationsnummer Besitzer und Hund wieder miteinander vereinen.

Dogtap bietet dir dazu eine zusätzliche und unproblematische Möglichkeit dich und deinen Hund im Notfall schnell zusammenzuführen. Du machst es einem potenziellen Finder einfacher, ohne dass er weitere mühselige Maßnahmen ergreifen muss. Außerdem erhältst du durch das Hundeprofil die Möglichkeit, mit einem potenziellen Finder zu kommunizieren.

Beide Methoden sind somit in Kombination ein optimales Rundumpaket, um deinen Hund im Zweifelsfall schnell zu dir nach Hause zu bringen.

Wenn du mehr über Dogtap erfahren möchtest, schaue hier vorbei. 

Quellen (Tasso)

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