Weihnachten mit Hund (Teil 2) – Weihnachtsleckereien, Deko und andere Gefahren

Was du auf jeden Fall in der Weihnachtszeit auch nicht unterschätzen darfst, sind Lebensmittel, die für deinen Hund giftig sein können. In diesem Eintrag haben wir dir generell giftige Lebensmittel für deinen Hund aufgelistet, in der Weihnachtszeit gibt es jedoch noch weitaus mehr, welche sich schädlich auf deinen Hund auswirken können. Sicherlich denkst du nicht darüber nach deinem Vierbeiner Plätzchen oder Lebkuchen zu geben, aber sei gewarnt, dass auch Gewürze wie Zimt und Muskatnuss schon große Folgen für deinen Hund haben können. Beispielsweise können Krämpfe entstehen oder es kann zur Benommenheit oder Erbrechen kommen. Halte deinen Hund also am besten von Plätzchen und menschlichen Nahrungsmitteln fern, um kein Risiko einzugehen. Achte darauf, dass dein Mülleimer immer fest verschlossen ist und Kekse außer Reichweite sind. Der einfachste Weg ist es jedoch deinen Hund der Küche zu verweisen, damit er versteht, dass diese Lebensmittel für ihn tabu sind. Alternativ zu „normalen“ Plätzchen, kannst du deinem Hund eigene Hundeweihnachtsplätzchen backen! Auf kochbar.de findest du dafür Beispiele. Dein Hund wird sich sicherlich sehr freuen!

Eine weitere essenzielle Sache auf die du in der Weihnachtszeit achten solltest ist die Dekoration. Vor allem Geschenkverpackungen können lebensgefährlich für deinen Hund werden. Kommt es nämlich dazu, dass dein Hund Plastik, Papier o.Ä. verschluckt, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Egal ob Sprühschnee, Duftöle oder unbeaufsichtigte Kerzen - alles kann negative Konsequenzen für deinen Hund haben. Versuche daher möglichst alles in Maßen zu verwenden und außer Reichweite deines Hundes aufzubewahren. Beim Thema Weihnachtsbaum muss ermittelt werden wie dein Hund auf diesen reagiert. Das lässt sich jedoch nur mit Erfahrung ermitteln. Wenn du jedoch erst gar nicht ausprobieren möchtest wie dein Hund reagieren wird, weil du Konsequenzen erst gar keine Chance bieten möchtest, dann besorge euch doch einen kleinen Weihnachtsbaum, welchen man auf einem Tisch platzieren kann. Damit stellst du sicher, dass dein Vierbeiner nicht an die Tannennadeln oder die restliche Baumdeko drankommt und kannst dich trotzdem an einem schönen Baum erfreuen.

Neben all’ den Sicherheitsvorkehrungen, die du treffen und beachten solltest, darfst du jedoch eins nicht vergessen: Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Gönne auch deinem Hund Kuscheleinheiten, Ruhe und mache doch auch ihm eine kleine Freude zu Weihnachten, indem du ihm ein Paket schenkst. Dadurch wird dein Hund das Gefühl haben, dass er bei der Bescherung dazu gehört und muss nicht nur beobachten. Dabei ist es egal, ob du ihm ein neues Spielzeug oder etwas zu Essen kaufst - wichtig ist die Intention dahinter.

Du siehst also, es gibt viele Dinge auf die du in der Weihnachtszeit achten solltest, wenn du einen Hund hast. Im Großen und Ganzen ist jedoch die Vorbereitung alles. Planst du die Zeit und strukturierst, wann du deine Aufgaben erledigen möchtest, kann sich dein Hund auch an dich anpassen. Vergiss jedoch nicht eure Alltagsroutinen bestmöglich einzuhalten und konzentriere dich auf die Signale, die dein Hund dir gibt.

Wir wünschen dir und deinem Vierbeiner eine schöne Weihnachtszeit!

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