Weihnachten mit Hund (Teil 1) – Tipps und was es zu beachten gibt

Zuallererst soll gesagt sein, dass dein Hund deine Emotionen und deine eigene Unruhe, die du beim Weihnachtsstress vermutlich empfindest, spürt. Ihm fehlt wahrscheinlich das Verständnis für das Familienfest, jedoch nimmt er Abweichungen von eurem Alltag und euren alltäglichen Ritualen wahr. Es gibt Hunde, die mit der Vorweihnachtszeit sehr gut zurechtkommen und es gibt Hunde, die sehr sensibel auf diese Zeit reagieren. Wichtig ist, dass du versuchst die Signale deines Vierbeiners zu verstehen und ihn nicht zu überfordern.

Um der Hektik zu entgehen, versuche die Weihnachtszeit mit deinem Hund entspannt anzugehen. Zu empfehlen sind zum Beispiel Spaziergänge in der Natur, wo dein Hund das Wetter auf sich wirken lassen und sich unbeschwert fühlen kann. In dieser Jahreszeit kann nämlich besonders das Immunsystem gestärkt werden. Probiere doch gerne einmal neue Wege mit deinem Vierbeiner aus und lasse ihn die winterliche Gegend erkunden. Versuche voraussichtlich zu planen und beziehe deinen Hund in die Planung mit ein. Das ist eine Möglichkeit Stress schon im Vornherein vorzubeugen. Du solltest dir dabei Gedanken machen, ob es sinnvoll ist deinen Hund überall mitzunehmen. Hast du dir zum Beispiel einen besonderen Tag ausgesucht, an dem du geplant hast Geschenke einkaufen zu gehen? Dann gönne deinem Hund zu Hause lieber seine Ruhe oder sorge dafür, dass jemand bei ihm zu Hause bleibt. Die Vorweihnachtszeit kann für deinen Hund nämlich sehr anstrengend werden, gerade wenn es um große Shoppingmalls oder Weihnachtsmärkte geht.

Blinkende Lichter, Essensgeruch und viele Menschen können bei deinem Hund enormen Stress auslösen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit deinem Hund unmöglich ist. Wichtig ist es auch hierbei wieder auf den Charakter deines Hundes zu achten und sich vorzubereiten. Es empfiehlt sich zum Beispiel Weihnachtsmärkte auszusuchen, welche weniger Betrieb haben und im Wesentlichen kleiner sind. Außerdem spielt auch die Uhrzeit eine entscheidende Rolle. Du wirst merken, dass es Mittags oder Nachmittags viel ruhiger ist und kannst dies für deinen Hund ausnutzen. Wenn du jedoch lieber abends auf den Weihnachtsmarkt gehen möchtest, solltest du auf die Körpersprache deines Hundes achten. Füttere ihn am besten vor dem Besuch, sodass die Essensgerüche für ihn nicht unerträglich werden und er nicht anfängt zu quengeln. Achte außerdem darauf, ob er Anzeichen von Angst aufweist. Sollte dein Hund besonders sensibel auf Trubel reagieren und mit diesem im Allgemeinen nicht zurechtkommen, dann kann es sinnvoll sein, zu homöopathischen Mitteln zu greifen, um den Stress zu reduzieren. Wichtig ist es jedoch diese Maßnahmen mit einem Homöopathen oder einem Tierarzt vorher abzusprechen.

Das gleiche Prinzip gilt für die Festtage. Ist es Heiligabend und/oder Weihnachten, versuche die Alltagsroutine von dir und deinem treuen Begleiter so gut wie möglich beizubehalten, auch wenn es nicht einfach erscheint. Dies gilt besonders für Spiel- und Fütterungszeiten. So gerät dein Vierbeiner weniger in Aufregung und kriegt von dir ein Gefühl von Normalität vermittelt. Sollte sich das Fest jedoch zu stark von eurer Alltagsroutine abweichen, so empfiehlt sich, dass du deinen Hund bevor Besuch kommt - oder ihr zu Besuch geht - fütterst und einen Spaziergang mit ihm machst. Dadurch ist dein Hund auch hierbei weniger Verlockungen, wie beispielsweise Essensgerüchen ausgesetzt.

Wir hoffen, dass dir diese allgemeinen Tipps zur Weihnachtszeit gefallen haben. Nächste Woche kommt Teil 2 unserer Weihnachtsreihe online: Weihnachten mit Hund (Teil 2) – Weihnachtsleckereien, Deko und andere Gefahren. Schau unbedingt vorbei, um Weihnachten mit deinem Vierbeiner so angenehm wie möglich zu gestalten.

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